Demo am 28.01

Aufruf zur Demo am 28.01.2012

Gegen die IMK und ihre Freund_innen!

Im Zuge der Mobilisierung gegen die IMK in Wiesbaden wird es zwei Zugtreffpunkte geben

Zugtreffpunkt für Mittwoch (Kundgebung gegen das „po­li­ti­sche Herbst­ge­spräch“ der hes­si­schen Lan­des­be­hör­de für Ver­fas­sungs­schutz):
17:40 am Infopoint Hbf;
wir nehmen den Regionalexpress um 17:53 von Gleis 24.

Zugtreffpunkt für Samstag (Demo gegen die IMK):
14:00 Infopoint Hbf; wir nehmen die S1 um 14:12 von Gleis 103.

Weitere Infos unter imkwiesbaden.blogsport.de

Takeoff to Utopia | IvI Party am 08.10.2011

Takeoff to Utopia
Rückseite

An Alle Freund*Innen, alle Feiernde der Nacht. Herzlich willkommen, Good Evening.

Utopia- Natürlich ist uns bewusst, dass diese Nacht nur wenig mit diesem Begriff, seinem Inhalt, zu tun haben kann denn uns entfremdet, geknechtet, verachtet, vereinzelt fühlen wir uns, leben wir uns, unmöglich machen wir uns, scheint uns, ist uns das Ausbrechen aus Sozialisationen. Nichts dessen was wir hier sind kann für uns Utopie bedeuten. Dinge können wir ausprobieren, versuchen mit uns und allem andern zu brechen, Zauber, Verschleierungen fallen lassen doch Utopie, eine andere Welt ist unser‘m Bewusstsein fremd, kaum vorstellbar, lebbar. Verhaftet in Normen, Zwängen, Werten … in Uns. Auch diese Party- Reproduktion, fit machen für die nächste Woche Schule nein dann/jetzt haben wir Ferien um uns im (bald kommenden, wenn wir was „geworden“ sind) wiederholten Produktionsprozess verwerten zu können- nichts von Utopie. Doch der Wunsch nach ihr oder das ausschließen jetziger Zustände kann diese Party anders machen. Somit wollen wir hier zumindest fürs erste keinen Sexismus, keine binär-geschlechtliche Normativität, keinen Rassismus, keinen Antisemitismus in all‘ seinen Facetten, keine Homophobie, kein Rumgemacker wie auch kein herablassendes oder aggressives verhalten gegenüber anderen menschen Toleranz ist hier mit sowas und anderen Diskriminierungsformen fehl am Platz, sie kotzt uns an. Wir wünschen uns eine nette, für alle angenehme Party mit euch. Wünschen uns noch viel mehr- ja vielleicht die Utopie doch bis dorthin versuchen wir hier das Mögliche wie auch das Unmögliche.

Viel Spaß.
Gay Gay Supergay Rumschwulen statt Rumhoolen Jugendantifa Frankfurt am Main- uns scheint auch das Verkürzte bewusst zu sein…

08.10.2011
22:00
Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) Frankfurt, Bockenheim / Westend

Gießen bleibt Nazifrei!

Am 16. Juli wollen NPD und der JN in Gießen demonstrieren. Motto soll „Das System ist am Ende, wir sind die Wende“ sein. Dies gilt es wieder einmal mit allen Mitteln zu verhindern! Beteiligt euch an den Protesten, schützt oder unterstützt die Blockaden!
Das Netzwerk Frankfurter AntifaschistInnen bereitet eine gemeinsame Anfahrt vor!
16. Juli, um 9:22 Uhr
Regional-Express 15036
ab Gleis 13, Frankfurt Hauptbahnhof

UPDATE: Treffpunkt am Gleis 13 ab 9:00 Uhr

UPDATE: Die EA-Nummer für den 16.7. lautet 0641-980300

IMK Auflösen!

Bundesweite Demo am 22. Juni gegen die Innenministerkonferenz in Frankfurt

Am 22. Juni findet in Frankfurt am Main die Innenministerkonferenz (IMK) 2011 statt, an der die Innenminister aller Bundesländer teilnehmen. Dagegen rufen wir zu massiven Protesten auf. Denn die IMK ist eine der zentralen Institutionen, die heute die Kriminalisierung sozialer Konflikte vorantreibt und öffentlich legitimiert.
Mit der Einschränkung des Versammlungsrechts, „Loyalitätstests“ für EinwanderInnen, der Ausweitung der Befugnisse von Polizei und Verfassungsschutz wie z.B. der Vorratsdatenspeicherung, der brutalen Abschottung Europas gegen MigrantInnen, der Propagierung der Extremismustheorie, usw. wird von staatlicher Seite aktuell auf sozialen Konflikte reagiert. Die mediale Kampagnen zu „Kriminalität“ und „innerer Sicherheit“ wollen uns glauben machen, dass die Aufrüstung des Staatsapparats nach Innen und Außen in unser aller Interesse ist. In Wirklichkeit dient sie dazu, die kapitalistische Verwertungslogik und die fortschreitende Ökonomisierung aller Lebensbereiche abzusichern und den Widerstand gegen dagegen zu kontrollieren. Alle Bereiche der Gesellschaft sollen dem Ziel der nationalen Standortkonkurrenz im globalen Wettbewerb untergeordnet werden.
Das zeigt sich auch deutlich in der aktuellen Integrationsdebatte: Menschen werden nach rassistischen und sozialdarwinistischen Kriterien entsprechend ihrer Herkunft und anhand ihrer ökonomischen Verwertbarkeit sortiert. Wer nicht verwertbar ist oder sein will, wird ins Elend abgeschoben oder gar nicht erst nach Europa herein gelassen. Gesellschaftliche Teilhabe, globale Bewegungsfreiheit und demokratische Mitbestimmung gelten hier nicht als unveräußerliche soziale Rechte, sondern als großzügige Zugeständnisse, die mensch nur um den Preis erhalten soll, dass er/sie sich immer wieder als ökonomisch verwertbar und politisch loyal beweist. Rechtspopulisten wie Thilo Sarrazin greifen bloß verbal auf, was schon längst politische Praxis in Deutschland ist.
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Bombardierung Frankfurts / Freie Wähler

Merci. Thank You. Dankeschön.

Am 22. März jährt sich der Tag der Bombardierung Frankfurts zum 67. Mal. 1944 zerstörten etwa 1000 Bomber der Alliierten fast vollständig die Innen- und Altstadt Frankfurts.
Frankfurt gedenkt dessen nun auf Initiative der rechtspopulistischen Partei „Freie Wähler“ anlässlich des sog. „schwärzesten Tags der Stadtgeschichte“. Letztes Jahr fanden neben einer Gedenkveranstaltung ein ökumenischer „Friedens-Gottesdienst“ und ein gemeinsames Trauerläuten der Kirchen in der Innenstadt statt.
Würde es sich hierbei lediglich um individuelle Trauer der Angehörigen handeln und würde trotzdem der Kontext der militärischen Notwendigkeit der alliierten Bomber mitgedacht, wäre dies auch durchaus legitim.
Das Problem ist aber, dass diese öffentlich und politisch inszenierte Trauer mit Begriffen wie „alliierter Bombenterror“ und ähnlichen Diffamierungen der Angriffe „Kriegsverbrechen“ seitens der Alliierten unterstellt, womit die alleinige Kriegsschuld Deutschlands relativiert und stattdessen einer nationale Opferidentität konstruiert wird.
Ebenso wird in dieser revisionistischen Geschichtsinterpretation die Singularität des Nationalsozialismus und die der deutschen Verbrechen ausgeblendet, indem nun von Opfern eines allgemein europäischen „Jahrhunderts der Grausamkeiten“ ausgegangen wird. Dabei hätte die Bombardierung Frankfurts und die anderer Großstädte wie Dresden nicht stattgefunden, wenn die deutsche Volksgemeinschaft sich nicht hartnäckig einer Kapitulation verweigert hätte, obwohl die Niederlage Deutschlands schon 1944 absehbar war. Wir sehen die Bombardierung als notwendige Vorbereitung zum Sieg über Nazideutschland, das einen Vernichtungskrieg zu verantworten hat, an dessen Ende über 50 Millionen Tote standen. In diesem Sinne bedanken wir uns bei den alliierten Streitkräften, die die bedingungslose Kapitulation am 8. Mai 1945 mit aller Konsequenz durchsetzen.

Wer ist denn hier noch links ?

Genau diese Frage sollte man sich stellen, wenn man sich mit der Person Oscar Lafontaine, dem Vorsitzenden der Partei „Die Linke“ auseinandersetzt. Wenn er die „radikale Linke“ als Pseudo-Linke und Spalter_Innen* bezeichnet und selbst von der NPD in höchsten Tönen gelobt wird.
Beispiele dafür, dass man die Politik von Oscar Lafontaine nicht als selbstbestimmt und emanzipatorisch, sodern als rassistisch, nationalistisch und antisemitisch bezeichnen kann, hat er uns in der Vergangenheit genug gegeben. Zum Beispiel begrüßt er die Idee, Internierungslager für Flüchtlinge in Nordafrika einzurichten, da man in Deutschland und Europa ja nicht genug Platz und Arbeit für Flüchtlinge hat. Weiterhin ist er davon überzeugt, dass der Staat dazu verpflichtet ist, zu verhindern, dass „Familienväter und -frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter mit zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen“. Dass der Begriff „Fremdarbeiter“ aus der Zeit des Nationalsozialismus stammt, scheint ihn dabei nicht weiter zu stören.
Er ist der Meinung, dass man „die Zuwanderung und den Zugang zu unserem Sozialsystem bergrenzen“ und „einheimischen“ Bürgern den Vorrang vor Bürger_Innen mit Migrationshintergrund gerantieren müsse, da sich erstere ja „an der Finanzierung der Gemeinschaft beteiligen.“
Menschenverachtend ist auch die Tatsache, dass Lafontaine im Fall der Folter am Mörder und Entführer des Bankiersohns Jakob von Metzler, den Polizeibeamten Daschner in Schutz nimmt und zudem sein Handeln auch noch begrüßt.
Wenn sich also schon die Nazi Partei „NPD“ eine Zusammenarbeit mit Lafontaine und der Linkspartei vorstellen kann und diesem Solidarität ausspricht, wenn er von der „Eindämmung des Agressionsstaates Israel“ spricht, ist man quasi dazu gezwungen, ihn als reaktionär wahrzunehmen.

* Mit dem „_“, dem Unterstrich versuchen wir diejenigen sichtbar zu machen, die sich in den Kategorien Mann oder Frau nicht wiederfinden können.
Mehr dazu in „Performing the Gap- Queere Gestalten und geschlechtliche Aneignung“ von s_he in der arranca.
Nr. 28 auf http://arranca.nadir.org

Gegen die rassistische Mobilisierung der Freien Wähler Frankfurt

Donnerstag, 17.3. um 18:30 Uhr Südbahnhof-Ffm
Näheres hier

Wahlplakate

Wieder einmal sind Kommunalwahlen und die NPD progagiert aus geschätzen 4 Metern Höhen ihre rassistischen, menschenverachtenden Ideologien.
Hier einiges zum Umgang.

Antifa-Demo am 22.01.2011 in Offenbach

Antifa-Demo | 22.01.2011 | 15 Uhr | Offenbach Marktplatz offenbach.blogsport.de

Gegen Nazis, Rechtspopulismus und Fundamentalismus – den antifaschistischen Widerstand organisieren – turn left!

bla



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